Dein erstes Lorcana Deck bauen — So gelingt es
Ein Starter Deck gekauft und Lust auf mehr? Dann wird es Zeit, dein eigenes Lorcana Deck zu bauen. Aus meiner Erfahrung ist der Deckbau einer der befriedigendsten Teile jedes TCGs. Hier erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du vorgehst.
Grundregeln des Deckbaus
- Genau 60 Karten im Deck
- Maximal 2 Tintenfarben
- Maximal 4 Kopien jeder Karte (gleicher Name)
- Genügend Tintenkarten (Karten mit dem Tintensymbol)
Schritt 1: Tintenfarben wählen
Wähle zwei Farben, die gut zusammenpassen. Beliebte Kombinationen für Einsteiger:
- Amber/Steel — Solide Charaktere und gute Unterstützung. Schwer zu besiegen.
- Ruby/Sapphire — Aggressive Starts mit starkem Spätspiel als Absicherung.
- Amethyst/Emerald — Kontrolle und Flexibilität. Für Spieler, die gerne taktisch agieren.
Schritt 2: Die Tintenkurve beachten
Dein Deck braucht Karten verschiedener Kosten. Eine gute Verteilung für Einsteiger:
- Kosten 1-2: 12-15 Karten — Deine Startphase
- Kosten 3-4: 15-20 Karten — Das Rückgrat deines Decks
- Kosten 5-6: 8-12 Karten — Deine starken Spielzüge
- Kosten 7+: 3-5 Karten — Win Conditions, nur die besten
Schritt 3: Tintenkarten nicht vergessen
Ich erinnere mich an mein erstes selbstgebautes Deck: Ich hatte zu wenig Tintenkarten und saß ständig ohne Ressourcen da. Mindestens 25-30 Karten in deinem Deck sollten das Tintensymbol haben — sonst kommst du nicht über die ersten Züge hinaus.
Schritt 4: Testen und anpassen
Kein Deck ist beim ersten Versuch perfekt. Spiele mindestens 5-10 Runden und notiere dir:
- Habe ich genug Tinte in den ersten Zügen?
- Fühlt sich meine Starthand meist brauchbar an?
- Habe ich eine Chance, wenn das Spiel lang geht?
Tausche schwache Karten gegen bessere aus. Schon 2-3 Kartenwechsel können ein Deck komplett verändern.
Aus meiner Erfahrung gilt: Das beste Deck ist eines, das du gerne spielst. Meta-Decks sind stark, aber wenn du keinen Spaß damit hast, wirst du nie genug üben, um sie gut zu spielen.
