Pokémon Karten sortieren — So bringst du Ordnung in deine Sammlung
Wer kennt es nicht: Hunderte oder tausende Pokémon Karten liegen unsortiert in Schuhkartons, Dosen oder losen Stapeln. Aus meiner Erfahrung ist eine gute Sortierung nicht nur befriedigend, sondern spart dir auch bares Geld — weil du genau weißt, was du hast und was dir fehlt.
Die besten Sortier-Methoden
Es gibt kein „richtig" oder „falsch" — aber manche Methoden funktionieren besser als andere:
Methode 1: Nach Set sortieren
Die beliebteste Methode für aktive Sammler. Jedes Set bekommt einen eigenen Bereich im Binder, Karten werden nach Nummer sortiert. So siehst du sofort, welche Karten dir noch fehlen.
Methode 2: Nach Seltenheit trennen
Trenne deine Karten in drei Kategorien:
- Bulk — Commons, Uncommons, reguläre Rares in ETB-Boxen oder Kartonboxen
- Binder-würdig — Holos, Ultra Rares, Full Arts in 9-Pocket Binder Seiten
- Top-Karten — Deine wertvollsten Karten in Toploaders oder Magnetic Cases
Methode 3: Pokédex-Ordnung
Für echte Fans: Sortiere nach Pokédex-Nummer, unabhängig vom Set. So hast du alle Pikachu-Karten nebeneinander — sieht im Binder fantastisch aus.
Das richtige Zubehör
- 9-Pocket Binder Pages — Sideloading-Varianten schützen besser als Toploading.
- ETB-Boxen — Perfekt für Bulk-Karten, stapelbar und stabil.
- Penny Sleeves — Vor dem Einsortieren in den Binder jede wertvolle Karte sleeven.
- BCW Kartonboxen — Für große Mengen Bulk die günstigste Lösung.
Mein persönlicher Workflow
Ich erinnere mich, wie chaotisch meine Sammlung vor 10 Jahren war. Heute nutze ich dieses System: Neue Pulls kommen in eine Sortierbox. Einmal pro Woche wird sortiert — Bulk in Kartonboxen nach Set, alles ab Holo in den Binder. Top-Karten sofort in Toploader. Das dauert 20 Minuten und hält alles sauber.
Pro-Tipp: Sortiere regelmäßig in kleinen Sessions statt einmal im Jahr den Berg abzuarbeiten. Das spart Nerven und macht mehr Spaß.
